Klangfeld Hannover

Performance Nov. 2001,
novuprint Hannover

Kupferplatten, farbiger Sand, Kolophonium, Violinbögen, Cellobogen, Bratschenbogen, Edelstahl, Plastikeimer, Beton

Mitwirkende Künstler:
Moshe Ben-Dor, Manfred Günther, Kathrin Jordt, Katrin Strobelt

Fotos:
Heiko Preller, Uwe Fricke

Konzeption:
Aus vier Kupferplatten ca 40 x 40 cm wird der Umriß der Stadt Hannover ausgesägt.

Die Platten werden auf vier Stahlstangen befestigt, die in vier mit Beton ausgegossenen Plastikeimern stehen. Die Platten werden mit farbigem Sand bestreut und mit den verschiedenen Bögen von vier Musikern an den Rändern angespielt. Auf den Platten entstehen durch die Vibration sogenannte Kladnische Klangfiguren. Diese bilden in Resonanz mit der äußeren Form einen visuellen und auch hörbaren Stadtklang. Durch das Anspielen der Platte an unterschiedlichen Stellen entstehen immer neue Klangfiguren, die in ihrer Gesamtheit ein neues Stadtbild ergeben.

Durch ein eigens hierfür entwickeltes Verfahren werden die temporären Klangfiguren festgehalten und als Radierung gedruckt.

 
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